short biography

VALIE EXPORT (geb. 1940 in Linz/ Österreich) gilt als eine der wichtigsten internationalen Pionierinnen konzeptueller Medien-, Performance- und Filmkunst. Ihre Arbeit umfasst Intermediale Aktionen, Expanded Cinema, Körperaktionen, Performances, Aktionen, Installationen, Video Environments, Film, digitale Fotografie, Medienkunst, Skulpturen, Texte zu zeitgenössischer Kunstgeschichte und Feminismus, kuratorische Projekte. Sie ist in bedeutenden Sammlungen großer Museen, wie Centre Pompidou Paris, Tate Modern London, Reina Sophia Madrid, MOMA New York, MOCA Los Angeles und vielen anderen vertreten. 1977 und 2007 nahm sie an der documenta in Kassel teil.

http://www.valieexport.org

Waltraud Höllinger wurde 1940 in Linz / Österreich geboren. Ihr Logo VALIE EXPORT setzt sich aus ihrem Spitznamen Valie und dem Begriff Export zusammen, womit das Exportieren ihrer Ideen und Gedanken gemeint ist. 
Ihr Oeuvre umfasst Body Performances, Installationen, Skulpturen, Fotografie und Film, in denen es um die Thematisierung der Geschlechterrollen, insbesondere die Rolle der Frau in der Gesellschaft geht. Dabei rückt sie den weiblichen Körper in den Vordergrund und benutzt ihn als Leinwand. Eine ihrer bedeutenden Aktionen war 1968 das „Tapp- und Tastkino“, ein Minikino mit Body Screen. VALIE EXPORT schnallte sich einen Kasten vor die nackte Brust und lud die Menschen auf der Strasse dazu ein, für 12 Sekunden das „Kino“ zu besuchen, in dem nur 2 Hände Platz hatten. Im selben Jahr führte VALIE EXPORT Peter Weibel, mit dem sie einige Projekte gemeinsam machte, an der Leine in Wien spazieren und nannte dies „Aus der Mappe der Hundigkeit“. 1966/67 verwendete sie den Begriff „Cutting“ (Schneiden) als Titel Ihrer ersten Expanded-Cinema-Aktion. Sie thematisiert das filmtechnische Verfahren des Schneidens ohne einen Filmstreifen tatsächlich zu zerschneiden. Stattdessen verwendet sie in den Filmen Darstellungen von Schnitten mit dem Messer in ein Blatt Papier oder in die Haut. In der gefilmten Performance „Remote...Remote...“ ist es ihr eigener Finger, den sie mit einer Rasierklinge einschneidet bis Blut austritt.
Mandy Wölke, kunstaspekte 2011

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