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Leopold von Kalckreuth (1855-1928) Anlässlich seines 150. Geburtstags zeigt die Hamburger Kunsthalle eine Retrospektive auf das reichhaltige Werk des mit Hamburg besonders verbundenen Malers. Alfred Lichtwark lud den Künstler, der zu den bekanntesten Vertretern der Weimarer Malerschule gehört, für seine Sammlung der Bilder aus Hamburg immer wieder in die Kunsthalle ein. Mit seinen großen Hafenbildern von 1894, in denen der Künstler nahezu impressionistisch die Atmosphäre der harten Arbeit der Werftarbeiter wiedergab, wurde er berühmt. Zahlreiche Portraitaufträge folgten und markieren zusammen mit den Bildern vom Hamburger Hafen und von ländlicher Arbeit das Zentrum der Ausstellung.

Daneben werden Gemälde, Zeichnungen und Graphiken des Künstlers selbst, seiner Familie und des idyllischen Wohn- und Atelierhauses in Eddelsen bei Hittfeld zu sehen sein. Dort hatte sich Kalckreuth unter eingehender Beratung von Lichtwark ein Gartenparadies angelegt, das auf vielen Bildern zu sehen ist.

Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, einen Künstler wieder zu entdecken, der wie sein Zeitgenosse und Freund Max Liebermann im Spannungsfeld von Realismus und Impressionismus seine Werke schuf.

Kurator der Ausstellung: Dr. Jenns Howoldt

Katalog Leopold von Kalckreuth. Poetischer Realist Mit Texten von Jacqueline Maltzahn-Redling und Jenns E. Howoldt Hrsg. von Uwe M. Schneede 2005 56 S. mit zahlreichen Farb- u. s/w-Abb.

Leopold von Kalckreuth. Poetischer Realist (1855-1928)
Kunst in Hamburg
Kurator: Jenns Howoldt