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Kurzfilmwettbewerb: Wechselbäder und Aha-Erlebnisse Kuratorin: Annette Kilzer Kurzfilmprogramme sind längst nicht mehr nur Publikumslieblinge von Filmfestivals, sondern mittlerweile auch im regulären Kinobetrieb überaus gefragt und erfolgreich: Zehn Filme in 90 Minuten können für den Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle oder auch ein konzentriertes Aha-Erlebnis bedeuten. Im neu strukturierten Kurzfilmwettbewerb der Berlinale fließt das Kurzfilm-Engagement von Wettbewerb und Panorama zu einer neuen Mischung zusammen. "Ein gutes Kurzfilmprogramm soll ein spielerisches Gefühl vermitteln, eine gewisse Leichtigkeit", sagt Kuratorin Annette Kilzer. "Nicht im Sinne von 'leichter Kost', sondern dass mit Experimentierfreude und Offenheit erzählt wird."

Kulinarisches Kino: Für Geschmack lässt sich streiten Filmemachen und Kochen, Kino und Essen haben vieles gemeinsam. Bereits auf dem Berlinale Talent Campus 2006 ging das Symposium "Hunger, Food, and Taste" dieser Vermutung nach und entdeckte vielfältige Parallelen. Die damals begonnene Zusammenarbeit der Berlinale mit der Slow Food Organisation wird nun fortgesetzt. "Das Essen ist das älteste Medium der Menschen, und Film ist das jüngste", sagt Thomas Struck, der die Film- und Veranstaltungsreihe Kulinarisches Kino: Eat, Drink, See Movies organisiert. Ein Gespräch über guten Geschmack, die Bedeutung des Feuers und die Überzeugung, dass ein Bissen die Welt verändern kann

Generation 2007: 'Was hier passiert, gehört uns.' Zu ihrem 30. Jubiläum präsentiert sich die Berlinale-Sektion für Kinder- und Jugendfilme mit einem neuen Namen: Generation. Am inhaltlichen Engagement der Arbeit ändert sich damit freilich nichts, eines lässt sich jedoch bereits prophezeien: Noch nie konnte die Sektion auf eine solche Bandbreite an Filmen zurückgreifen wie in diesem Jahr - und noch nie gab es eine solche vielfalt an Themen und Genres. Ein Gespräch mit Thomas Hailer, Maryanne Redpath und Florian Weghorn über das Generation-Programm 2007 und über die Herausforderung, als Erwachsene ein Filmprogramm für Kinder und Jugendliche zu machen

Magnum in Motion: Filme von Fotografen und Fotografinnen Die Fotoagentur Magnum hat in ihrem 60jährigen Bestehen nicht nur die Reportagefotografie revolutioniert, viele Magnum-Fotografen haben auch immer wieder mit der Filmkamera gearbeitet. Mit der Sonderreihe "Magnum in Motion" stellt die Berlinale erstmals dieses weitgehend unbekannte Oeuvre vor und zeigt mehr als 30 Filme von und über Magnum-Fotografen.

Retrospektive 2007: Ein neuer Blick auf die 'Neue Frau' Einen neuen Blick auf die 'Neue Frau' wirft die Retrospektive "City Girls – Frauenbilder der Stummfilmzeit". "Zu sehen, wie diese Frauenfiguren mit unbekümmerter Frische und großem Ungestüm tradierte Muster auf den Kopf stellen, ist ein großes Vergnügen", freut sich Rainer Rother auf ein Programm, in dem sich die Jugendjahre des Mediums Film und der modernen Großstadt gleichermaßen widerspiegeln – reflektiert in Aus- und Umbrüchen, die teils von frappierender Aktualität sind.

Politik und Privates auf dem Talent Campus 2007 "Die Notwendigkeit, sich als Filmschaffender einen eigenen Weg durch das globalisierte Filmgeschäft zu suchen, ist das vielleicht wichtigste, was wir auf dem Campus zu vermitteln versuchen." Ein Gespräch mit Dorothee Wenner über den Berlinale Talent Campus 2007: die noch intensivere Betreuung der Talente, das Engagement für Diversität im internationalen Film und das Kino als Ort für politische Diskurse

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57. Berlinale 2007

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