daily recommended exhibitions

posted 28. Mar 2017

Cabello/Carceller. Draft for an untitled exhibition (Ch. II)

20. Jan 2017 07. May 2017
opening: 20. Jan 2017 19:00
OPENING 19 JAN 2017 Since 1992, Cabello/Carceller (Paris, 1963 / Madrid, 1964) have constructed a joint artistic project focused on a critique of hegemonic visual culture. Over this time, they have made use of tools of feminist, queer and decolonial theory and of visual and cultural studies to produce a body of work that questions the neoliberal model of social production. By means of interdisciplinary practices they afford alternatives to conventional narratives on political minorities, including the debate on the role of contemporary art production. Based on mutual collaboration and on the incorporation of external actors and agents, their working method has enabled them to enact displacements and disruptions that uncover resistances to and divergences with conventional values. Following their participation in the Spanish Pavilion at the latest Venice Biennale, this exhibition is the first survey show of their practice, contextualising their latest projects within a framework bookended on one side by the Cultural Wars of the late eighties—their formative period—and on the other by the social revolutions against the return to neoliberal order in recent years. CURATED BY MANUEL SEGADE PUBLICATIONS: A catalogue of the exhibition will be published.

curator

Manuel Segade 
CA2M Centro de Arte Dos de Mayo, Mostoles

CA2M | Avda. Constitución 23-25 Mostoles
28931 Móstoles

Spain show map
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posted 27. Mar 2017

GASTEIGER

11. Mar 2017 18. Apr 2017
opening: 11. Mar 2017 17:00
GASTEIGER Vernissage: Sa, 11. März um 17:00 Uhr Zur Eröffnung spricht Roman Grabner, Universalmuseum Joanneum Graz Jakob Gasteiger ist Grenzgänger. Er ist an den Regionen zwischen Malerei, Zeichnung und Skulptur interessiert, die er durch Überspielung und Verwischung ihrer Grenzen zu einer Selbstüberprüfung zwingt. Zwar hat er die Frage, ob er Maler sei und ob das, was er mache, Bilder seien, bejaht, denn für die meisten seiner Werke seien die Vereinbarungen für ein Bild erfüllt – Farbe auf einer rechteckigen Leinwand, die an die Wand gehängt wird. Eine besondere Eigenschaft seiner Werke ist gerade, dass sie die traditionellen Bestimmungen der Malerei auch überschreiten. Gasteiger arbeitet an den Grenzen der Medien und hebt sie auf, führt das unterschiedliche in seinen Werken zusammen. Er zeigt, dass ein Bild nicht allein durch eine mit einem Pinsel aufgetragene Farbe entsteht, eine Zeichnung nicht nur durch eine Linie auf einer Fläche, eine Skulptur nicht nur durch einen Körper im Raum. Er verschiebt und erweitert die Identitäten. Aus der offen gehaltenen Frage nach den Übergängen zwischen Fläche und Raum, Materiellem und Immateriellem, nach der Gleichzeitigkeit spezifischer Qualitäten von Bild, Zeichnung und Objekt in der Integrität eines Werkes entsteht die Lebendigkeit und Bewegung der Arbeit Gasteigers. Aus dieser intellektuellen Präzision und konzeptionellen Askese ist in den letzten 30 Jahren das umfangreiche Werk von Jakob Gasteiger entstanden. ausgewählte Einzelausstellungen: Galerie Ropac, Salzburg Galerie Praz-Delavallade, Paris Galerie Baks Modern & Contemporary Art, Den Haag Galerie nächst St. Stephan, Wien Margarete Roeder Gallery, New York Rupertinum, Museum der Moderne Salzburg Kunsthalle Krems Mauroner Contemporary Art Vienna Galerie Lausberg, Düsseldorf Galerie Gölles, Fürstenfeld Galerie Jünger, Baden Galerie am Stein, Schärding Galerie Hollenbach, Stuttgart Galerie Martina Detterer, Frankfurt Salzburg Museum, Salzburg ausgewählte Ausstellungsbeteiligungen: Aktuelle Kunst in Österreich. Museum van Hedendaagse Kunst, Gent Bildlicht. Museum des 20. Jahrhunderts, Wien Surface radicale. Grand Palais, Paris Konfrontationen. Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien Toyama Now ´93. The Museum of Modern Art Toyama-City, Japan Ideas / Imágenes / Identidaes. Centre Cultural Tecla Sala, Barcelona Farbe. Malerei der 90er Jahre. Kunstmuseum Bonn Positionen österreichischer Malerei heute. Sala Parpalló, Valencia The Austrian Vision. Positions of Contemporary Art. Denver Art Museum, Denver Positionen Hedendaagse Oostenrijkse Kunst. Cultureel Centrum Knokke-Heist Monet – Kandinsky - Rothko und die Folgen. Kunstforum Wien Sammlung Liaunig. Museum Liaunig, Neuhaus, Kärnten Malerei: Prozess und Expansion. Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien Sammlung zeitgenössischer Kunst des Belvedere. 21er Haus Wien Abstract Painting Now. Kunsthalle Krems

artist

Jakob Gasteiger 
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posted 26. Mar 2017

Monika Zawadzki. Der Keller

11. Mar 2017 11. Jun 2017
„Der Keller“ ist die erste umfassende Einzelausstellung der Künstlerin Monika Zawadzki (*1977 Warschau) außerhalb Polens, die neben neuen Kommissionen siebzehn abstrakte und figurative Werke aus unterschiedlichen Perioden der vergangenen zehn Jahre umschließt und so die künstlerische Entwicklung Zawadzkis aufzeigt. Zawadzki kreiert Skulpturen, Wandbilder und Videos, in denen sie in bewusst vereinfachter Darstellung die Ökonomie der Form offenlegt. Ihre künstlerische Praxis basiert auf fundiert recherchiertem Inhalt sowie antizipiertem sozialen Engagement. Die Künstlerin untersucht die Art und Weise wie Individuen und Gruppen mit ethischen, biologischen und politischen Ordnungen umgehen. In ihren Werken wirft sie Fragen zu Gewalt, Vorherrschaft und Exklusion auf und erörtert das Verhältnis zwischen Körperlichkeit und Spiritualität. Zawadzkis visuelle Sprache gründet auf sich stets in schwarz wiederholenden Motiven, die sie in groß angelegten Objekten oder monumentalen Arbeiten realisiert. Die formelle Zurückhaltung hin zur puren Materialität ist charakteristisch für ihre Praxis. Das monumentale Wandbild „Minuet with Cows“ (2006) – angebracht auf der äußeren Fassade der Apsis im Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien – lädt die Besucher von außen in die Innenräume des Gebäudes zur Ausstellung „Der Keller“ ein. Wie der Titel bereits verrät, geben die dem „Danse Macabre“ thematisch entlehnten menschlichen und animalischen Figuren einen Hinweis auf den Standort der Ausstellung, den mit schwarzem Boden versehenen Untergeschoss. Abgesehen von seiner Funktion als Nutzraum wird der Keller oft mit den dunklen, unterbewussten Gesichtspunkten des menschlichen Wesens konnotiert. In diesem Sinn stellt der Ausstellungsraum im Untergeschoss den konzeptuellen Rahmen zur Präsentation von Zawadzkis Arbeiten dar. Der Zyklus „Human and Animal Rights“ aus der Ausstellung „Cattle“ (Zachęta, National Gallery, Warschau 2014) sowie Anyone (CCA-Ujazdowski, Warschau 2010) repräsentieren das Schaffen der letzten Jahre. Bei den für die Ausstellung neu entstandenen Arbeiten handelt es sich um die zwei Skulpturen „Potatoes“ und „Shame (The Purpose of Art is Innocence)“ (beide 2017). Das dreiteilige letztere Werk kommentiert Zawadzki mit „I’m ashamed that I am human“. Die Scham als menschliche Selbstwahrnehmung kann in Selbstverachtung und Geringschätzung der umgebenden Welt münden. Die Künstlerin zeigt diesen Prozess in abstrakten und figurativen Basreliefs, die einer Altarwand oder einem Grabstein ähneln. Mit dieser Arbeit vertritt Zawadzki die Auffassung, dass Information das höchste „Wesen“ der Zukunft sei. Erstmalig nimmt der „Nachmensch (posthuman)“ in ihrer Kunst die Form des „Cyberaffen (cyberape)“ in „Shame (The Purpose of Art is Innocence)“ an. Die anti-totalitäre Haltung dieser Skulptur kann als eine Weiterführung ihrer früheren anarchistischen Arbeiten betrachtet werden. Ihren Standpunkt bezieht sie aus sozialen Fragen und gegen jegliche Gewalt, ohne über die Taten von Menschen zu urteilen – den Anthropozentrismus lehnt Zawadzki dabei ab. Ihre Arbeiten stehen für ambivalente Botschaften voller schwarzen Humors bei gleichzeitiger Ernsthaftigkeit, die vorherrschenden Systeme akzeptierend – in einer Welt, in der zahlreiche katastrophische Szenarios wahr werden können. Mit einer Sensibilität für Bescheidenheit und die menschlichen Limits erkennend, setzt die Künstlerin ihre Arbeiten um. Zawadzkis ambivalent indirekte, abstrakte als auch figurative Arbeiten sind imposant und mystisch, aber auch offen für diverse, oft widersprüchliche Interpretationen. Wiederkehrende Themen wie Transformation und Zirkulation von Materie und Energie prägen ihre künstlerische Praxis. Fließende Prozesse führen zur physischen und spirituellen Transformation, zum Form- und Sinnverlust und damit zur neuen Identität. Zawadzki befürwortet durchaus drastische Einschnitte, sie hinterfragt und dekonstruiert den akademischen Diskurs, um spirituelle Erfahrungen individuell oder im Kollektiv zu ermöglichen. Zawadzki's Realisierungen funktionieren wie Modelle ihrer inhaltlichen Konzepte, die sie im Ausstellungsformat kritisch hinterfragt, gegeneinander ausspielt, aber auch sich voneinander vervollständigen lässt, um daraus schließlich größere überzeugend aufeinander abgestimmte Gruppen von Objekten zu arrangieren. Monika Zawadzki studierte Grafik an der Warschauer Akademie für Bildende Kunst. Ihre Arbeiten wurden in Einzelausstellungen in renommierten Institutionen wie dem CCA-Ujazdowski Castle in Warschau (2008, 2010), Pinchuk Art Centre in Kiew (2012) und Zachęta, National Gallery of Art in Warschau (2014) gezeigt. Zudem nahm sie an zahlreichen Gruppenausstellung teil, wie in The Museum of Art in Łódź (2011, 2013, 2014), The Museum of Odessa Modern Art (2013) und National Art Museum of China, Beijing (2015). Ihre Skulpturen und Wandbilder sind in den Sammlungen von Muzeum Sztuki in Łódź, in den Warschauer Institututionen Zachęta, National Gallery of Art und CCA-Ujazdowski Castle sowie der Stadt Auroville in Indien vertreten. 2011 promovierte sie an der Warschauer Akademie für Bildende Kunst. Dr. Monika Zawadzki ist zurzeit Assistenzprofessorin am Institut für Visuelle Kommunikation an der Akademie für Bildende Kunst in Szczecin. Kurator: Michał Jachuła, Warschau Michał Jachuła ist Kurator in Residence, unterstützt vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres und vom Österreichischen Kulturforum Warschau.

artist

Monika Zawadzki 

curator

Michal Jachula 
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posted 25. Mar 2017

Jason Rhoades. Installations, 1994—2006

18. Feb 2017 21. May 2017
opening: 18. Feb 2017 18:00
Opening: Saturday 18 February 2017, 6 – 9 pm Los Angeles… Beginning 18 February 2017, Hauser Wirth & Schimmel presents ‘Jason Rhoades. Installations, 1994 – 2006,’ the first major Los Angeles exhibition devoted to the politically charged, darkly exuberant art of Jason Rhoades. Comprised of six major works spanning the artist’s career, this exhibition constitutes a long-overdue, comprehensive survey in his adopted city. While Rhoades’ groundbreaking installations found early recognition in Europe and New York, the artist spent the entirety of his career in Los Angeles, where he lived and worked until his untimely death in 2006 at the age of 41. The exhibition at Hauser Wirth & Schimmel is conceived to share and celebrate his unwavering vision of the world as an infinite, corpulent, and lustful universe of expressive opportunity. Assertively pushing against the safety of cultural conventions, Rhoades broke accepted rules of public nicety and expanded the frontiers of artistic opportunity through unbridled, brazenly ‘Maximalist’ works. In short, Rhoades brought the impolite and culturally unspeakable to the center of the conversation. Organized by Paul Schimmel, ‘Jason Rhoades. Installations, 1994 – 2006’ will remain on view through 21 May 2017. The exhibition will unfold over 28,000 square feet, tracing the evolution of the artist’s vision and methods through career-defining works: ‘Swedish Erotica and Fiero Parts’ (1994); ‘My Brother / Brancuzi’ (1995); ‘The Creation Myth’ (1998); ‘My Madinah. In pursuit of my ermitage…’ (2004); ‘The Black Pussy… and the Pagan Idol Workshop’ (2005), and ‘Tijuanatanjierchandelier’ (2006). ‘Jason Rhoades. Installations, 1994 – 2006’ will be accompanied by a fully-illustrated catalogue released by Hauser & Wirth Publishers. The book will feature a foreword by Paul Schimmel; an essay by Russell Ferguson, Professor in the Department of Art at the University of California, Los Angeles, along with a series of scholarly articles. About the Exhibition A decade after his death and in a moment of heightened political tension, Jason Rhoades’ radical oeuvre is more relevant than ever. From religion, commerce, sex, and racial and gender stereotypes, to role of the artist himself, no subject was off-limits and taboo was embraced. Rhoades viewed art as a machine set on a continuous feedback loop, delivering something superficially chaotic but replete with hidden references beyond first blush, and his existential quest becomes clearer as one moves around and through his installations. Rhoades considered his separate works as components of one single boundless piece realized over time. ‘If you know my work, you know that it is never finished,’ he once said. Rhoades completed his art studies at UCLA in 1993, where professors Chris Burden, Nancy Rubins, Charles Ray, Paul McCarthy, and Richard Jackson influenced his highly personal experimentation with performance and sculpture. Rhoades’ culminating accretions of readymades, neon signs, and libidinous imagery mimic the seductive vacuum of capitalist culture. These installations of total experience attract, then repulse, then mystify the viewer, igniting questions that multiply with prolonged exposure to the artist’s work. The Six Installations Swedish Erotica and Fiero Parts (1994) Rhoades’ first solo show in Los Angeles, ‘Swedish Erotica and Fiero Parts’ was presented at Rosamund Felsen Gallery in West Hollywood. His only work to specifically reference the urban and cultural landscape of LA, the installation – a yellow world of assembled mundane items such as cardboard, scrap wood, legal pads, and Styrofoam – sent seismic shocks across the local art scene. Rhoades’ deep fascination with Ikea and the act of buying spurred him to create modular set-ups of ‘furniture’ for viewers to navigate. Linking the interior to the exterior with color, Rhoades parked a yellow Fiero car with Ferrari labels in the gallery’s yard – a sculpture and a symbol to Angelenos as both a literal and figural vehicle to freedom. My Brother/Brancuzi (1995) Rhoades continued to explore installation with ‘My Brother/Brancuzi,’ created for the 1995 Whitney Biennial, his first national museum exhibition. The museum’s setting and history inspired Rhoades to explore the values of Modernism. Juxtaposing his brother’s suburban bedroom with the famous studio of Constantin Brancusi, Rhoades transposed traditional perspectives. Photographs of his brother’s bedroom and Brancusi’s studio line the perimeter of this installation, while quotidian mechanical objects fill its interior: a remote control-operated monster truck, a brakeless mini-bike, and an industrial fryer surrounded by donuts. A rod of stacked donuts alludes to Brancusi’s ‘Endless Column’ and pays homage to Marcel Duchamp’s readymades (Duchamp and Brancusi were considered by Rhoades to be the only true Modernists). The Creation Myth (1998) ‘The Creation Myth’ is an analytical unmasking of the myth of Man as Creator. The artist sought to understand why, how, and what humans create by exploring Creationist and Evolutionist theories in tandem. The irreverent representation of the human body and brain is structured into levels to suggest our categories of perception: the archetypal, the real, the unconscious and the rebellious. Each of the six nouns in the work’s subtitle (‘The Mind, the Body and the Spirit, the Shit, Prick and the Rebellious Part’) is metaphorically portrayed, while the function of the brain itself unfolds through a calculated combination of readymades and images. A series of stacked tables constitutes the ‘brain,’ in which a ‘train of thought’ – a toy train mounted by a snake’s head and tail – circles. Digestible ‘information’ enters the ‘brain’ in the form of pornography-wrapped logs of wood, representing the physicality of creation. Cut and disseminated, ‘information’ is incessantly processed and reproduced by cameras, mirrors, and computers. Smoke rings erupt from ‘the Asshole,’ a fleeting byproduct of the frenzied machine, a personification of the Spirit, alluding to the pursuit of the ephemeral moment. My Madinah. In pursuit of my ermitage… (2004) On a drive between LA and Mecca, California, Rhoades conceived a work that would be his own hermitage – or ‘ermitage.’ The result is ‘My Madinah,’ part mosque, part temple: a place of religious seclusion covered in a carpet of towels adjoined by the artist’s Spukaki technique, punctuated by crystals, incense, ceramic donkeys, and camel saddle footstools. Beneath a veritable cloud of 240 neon ‘pussy words’ – such slang terms for female genitalia as ‘Fluttering Love Wallet,’ ‘Cock Pocket,’ and ‘Breakfast of Champions’ – float above the scene. Viewers are invited to lie down and surrender to transmitting light. Formally conflating the visual language of contemporary urban America with the influence of his travels to ancient spiritual sites in the Middle East, Rhoades challenges post-9/11 anti-Islamism on his own terms. Glowing neon bewitches viewers into a charged web of political incorrectness, literally illuminating taboos and hypocrisies. The Black Pussy… and the Pagan Idol Workshop (2005) ‘Black Pussy’ was originally conceived as a two-part project: the first part, a public bazaar-like, sculptural installation presented in 2005 at Hauser & Wirth London; the second part, a private, ‘invitation-only’ performance that was activated by a series of happenings called ‘Black Pussy Soiree Macramé Cabarets,’ which took place in Los Angeles in 2006. The project was inspired by the intersection of commerce and religion, specifically the ancient pre-Islamic story of the Kaaba. The two parts of ‘Black Pussy’ are comprised of five core elements: Egyptian-made hookah pipes and paraphernalia from a seized shipping container; dreamcatchers purchased on eBay; beaver-felt cowboy hats; a collection of ancient gongshi stones; and ultraviolet neon picture-words depicting slang for vagina. Being shown for the first time since it was made, ‘The Black Pussy… and the Pagan Idol Workshop’ joyously reincarnates 360 banished idols, brazenly attending to our worship of the gods of commerce and spectacle. ‘“The Black Pussy” is my collection of pussy words drawn from African, Creole, Cajun, Ebonics and Hip-Hop dialects,’ Rhoades remarked in February 2006. In his quest for the ‘Ultimate Pussy Word,’ Rhoades amassed over 7,000 terms. His persistent pursuit can be seen as the result: there is no ultimate word for the female genitalia. Tijuanatanjierchandelier (2006) The final work of the exhibition, ‘Tijuanatanjierchandelier’ (2006) raises questions about consumerism in relation to disparate cultures and classes by exploring tourism in analogous third world border towns: Tijuana, Mexico and Tangier, Morocco. In this installation, culturally significant objects are purged of their traditional function due to the homogeneity of modernization, thus masking differences and easing fears of the first world trespasser. Nearly identical trinkets from Tijuana and Tangier, cities 6,000 miles apart, blend in a network of chandeliers that incorporate 176 Spanish and English neon ‘pussy words.’ To create this work, Rhoades embarked on shopping trips in search of ‘Black Pussy objets d’art,’ transforming a private act of consumption into an adventure in global trade. Imposter designer handbags, sombreros, Moroccan hanging lights, and maracas mingle in ways that divulge and then detach from the cultural myths and stereotypes that tourism has encouraged.

artist

Jason Rhoades 
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posted 24. Mar 2017

Jason Martin. Werke 1997–2017

05. Mar 2017 28. Jan 2018
Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt eine Einzelpräsentation des britischen Künstlers Jason Martin (geb. 1970). Seine Arbeiten nehmen seit den 1990er-Jahren eine wichtige Position in der Sammlung Schaufler ein. Martin ist bekannt für dynamische monochrome Malerei, in der dick aufgetragene Ölfarbe oder Acrylgel kraftvoll über Metallplatten gezogen wird. So entsteht eine expressive Geste aus Linien und Rillen. Was aussieht wie die extreme Nahaufnahme eines Pinselstriches, ist tatsächlich eine Farbmasse, die der Künstler mit einem eigens gefertigten Kamm bearbeitet. Dieser malerische Prozess führt zu sinnlichen, rhythmischen Oberflächen, die der Farbe einen dreidimensionalen Charakter verleihen und so die Trennung von Skulptur und Malerei in Frage stellen. Farbe wird in ihren Materialeigenschaften thematisiert. Zugleich lassen die fortlaufenden Linien auch Assoziationen mit Landschaften, Haar oder Lichtwellen zu. Martins meist großformatige Arbeiten verwickeln den Betrachter in ein faszinierendes Spiel aus Licht, Oberfläche und beinahe taktilem Sinneseindruck. Martin studierte am Chelsea College of Art und am Goldsmith College in London. Breite Aufmerksamkeit erreichte er im Umfeld der Young British Artists mit der Ausstellung “Sensation” in der Royal Academy of Art 1997. Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus der Sammlung Schaufler sowie mehrere Leihgaben, und umspannt die letzten zwanzig Jahre bis hin zu aktuellsten Arbeiten, die direkt aus dem Atelier des Künstlers kommen.

artist

Jason Martin 
SCHAUWERK Sindelfingen

SCHAUWERK SINDELFINGEN | Eschenbrünnlestraße 15/1
71065 Sindelfingen

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posted 23. Mar 2017

Art Basel Hong Kong 2017

23. Mar 2017 25. Mar 2017
Art Basel in Asia Art Basel returns to Hong Kong in March 2017 for its fifth edition, with 241 premier galleries from 34 countries and territories, as well as a new curatorial sector, Kabinett. This year’s show, whose Lead Partner is UBS, features 29 new galleries and will present works of the highest quality, ranging from the early 20th century to contemporary artists. Half of the participating galleries have exhibition spaces in Asia and the Asia Pacific region, making Art Basel in Hong Kong an unparalleled showcase for art from this region. Galleries, the main sector of the show, will feature 189 galleries specializing in modern and contemporary art. In addition to a strong list of returning galleries, Alfonso Artiacoand, Bergamin & Gomide, Galerie Buchholz, Galeria Fortes Vilaça, König Galerie, kurimanzutto, Luxembourg & Dayan, The Third Line and Waddington Custot will exhibit for the first time with Art Basel in Hong Kong, while Karma International and Timothy Taylor return to the Galleries sector after a brief hiatus. Having previously shown in Insights or Discoveries, Antenna Space, Galerie Isabella Bortolozzi, Experimenter, Kraupa-Tuskany Zeidler, Liang Gallery, Mujin-to Production and Pi Artworks have graduated to the Galleries sector, where they will present a wider range of their gallery programs. The Insights sector will be dedicated to curatorial projects by 27 galleries, of which eight are completely new to the show: Aicon Gallery, C-Space, Hive Center for Contemporary Art, imura art gallery, Kwai Fung Hin Art Gallery, Mind Set Art Center, Sundaram Tagore Gallery and The Third Gallery Aya. Insights will feature solo shows, exceptional historical material and strong thematic group exhibitions. This unique sector illustrates Asian art history by presenting the work of important artists from Asia and the Asia Pacific region. Art Basel in Hong Kong has seen a notable increase in applications to the Discoveries sector of its 2017 show, resulting in the strongest selection of solo and two-person exhibitions ever presented in this sector. 12 of the 25 galleries participating will be completely new to the show: A+ Contemporary, Athena Contemporânea, Bank, Thomas Brambilla, Clearing, Dittrich & Schlechtriem, High Art, Jhaveri Contemporary, Kadel Willborn, mor charpentier, Project Native Informant and Various Small Fires. For the first time, Art Basel will introduce the Kabinett sector to its Hong Kong show. A highlight of Art Basel in Miami Beach, Kabinett sees galleries present a specially curated project in a separate area within their booths, ranging from one person shows, thematic group exhibitions, installations, film/video programs to historical exhibitions. * **Hong Kong 2017 exhibitors** Galleries from Europe, North America, Latin America, Asia, and Africa make up the impressive list of participants in Hong Kong's show. **Galleries** // # // 10 Chancery Lane Gallery // 303 Gallery // A // Acquavella Galleries // Aike-Dellarco // Alisan Fine Arts // Andréhn-Schiptjenko // Antenna Space // Applicat-Prazan // Arario Gallery // Alfonso Artiaco // Atlas Gallery // Aye Gallery // B // Beijing Commune // Bergamin & Gomide // Bernier/Eliades // Blindspot Gallery // Blum & Poe // Boers-Li Gallery // Galerie Isabella Bortolozzi // Ben Brown Fine Arts // Galerie Buchholz // Buchmann Galerie // C // Galerie Gisela Capitain // Cardi Gallery // carlier gebauer // Casa Triângulo // Chambers Fine Art // Chemould Prescott Road // Yumiko Chiba Associates // Chi-Wen Gallery // Mehdi Chouakri // Sadie Coles HQ // Contemporary Fine Arts // Galleria Continua // Pilar Corrias // Alan Cristea Gallery // Galerie Chantal Crousel // D // Thomas Dane Gallery // Massimo De Carlo // de Sarthe Gallery // Dirimart // The Drawing Room // E // Galerie Eigen + Art // Eslite Gallery // Gallery Exit // Experimenter // F // Fortes D’Aloia & Gabriel // G // Gagosian Gallery // Gajah Gallery // Galerie 1900-2000 // Gandhara-art // gb agency // Gerhardsen Gerner // Gladstone Gallery // Galerie Gmurzynska // Goodman Gallery // Marian Goodman Gallery // Richard Gray Gallery // Greene Naftali // Galerie Karsten Greve // Grotto Fine Art // Kavi Gupta // H // Hakgojae Gallery // Hanart TZ Gallery // Hauser & Wirth // Herald St // Xavier Hufkens // I // Ibid Gallery // Ingleby Gallery // Taka Ishii Gallery // J // Bernard Jacobson Gallery // Jensen Gallery // Annely Juda Fine Art // K // Kaikai Kiki Gallery // Kalfayan Galleries // Karma International // Paul Kasmin Gallery // Sean Kelly // Tina Keng Gallery // Kerlin Gallery // König Galerie // David Kordansky Gallery // Tomio Koyama Gallery // Kraupa-Tuskany Zeidler // Galerie Krinzinger // Kukje Gallery / Tina Kim Gallery // kurimanzutto // L // Pearl Lam Galleries // Simon Lee Gallery // Lehmann Maupin // Galerie Lelong // Dominique Lévy // Liang Gallery // Lin & Lin Gallery // Lisson Gallery // Long March Space // Luxembourg & Dayan // M // Galleria d'Arte Maggiore G.A.M. // Magician Space // Mai 36 Galerie // Edouard Malingue Gallery // Marlborough Fine Art // Galerie Hans Mayer // Mazzoleni // Fergus McCaffrey // Meessen De Clercq // Galerie Urs Meile // Mendes Wood DM // kamel mennour // Metro Pictures // Meyer Riegger // Francesca Minini // Victoria Miro // Mitchell-Innes & Nash // Mizuma Art Gallery // Stuart Shave/Modern Art // mother's tankstation limited // Mujin-to Production // N // Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder // Nadi Gallery // Galerie Nagel Draxler // Nanzuka // Taro Nasu // Nature Morte // neugerriemschneider // galerie nichido // Anna Ning Fine Art // Galleria Franco Noero // O // Galerie Nathalie Obadia // One and J. Gallery // Galleria Lorcan O'Neill Roma // Galerie Ora-Ora // Ota Fine Arts // Roslyn Oxley9 Gallery // P // P.P.O.W // Pace // Pace Prints // Paragon // Peres Projects // Galerie Perrotin // Pi Artworks // PKM Gallery // Galeria Plan B // Platform China // Project Fulfill Art Space // R // Almine Rech Gallery // Galeria Nara Roesler // Tyler Rollins Fine Art // Galerie Thaddaeus Ropac // Andrea Rosen Gallery // Rossi & Rossi // Lia Rumma // S // SCAI The Bathhouse // Esther Schipper // Galerie Rüdiger Schöttle // ShanghART Gallery // ShugoArts // Silverlens // Skarstedt // Soka Art // Sprüth Magers // Starkwhite // STPI // Sullivan+Strumpf // T // Take Ninagawa // Timothy Taylor // team (gallery, inc.) // The Third Line // Galerie Thomas // TKG+ // Tokyo Gallery + BTAP // Tolarno Galleries // Tornabuoni Art // V // Vadehra Art Gallery // Van de Weghe Fine Art // Susanne Vielmetter Los Angeles Projects // Vitamin Creative Space // W // Waddington Custot // Wentrup // Michael Werner // White Cube // White Space Beijing // Wilkinson // Galerie Jocelyn Wolff // X // Leo Xu Projects // Y // Yamamoto Gendai // Yavuz Gallery // Z // Zeno X Gallery // David Zwirner // Insights // # // 1335Mabini | Kiri Dalena, Hong Soun // 313 Art Project | Kiwon Park // A // Aicon Gallery | Anila Quayyum Agha, Rachid Koraïchi, Saad Qureshi // B // Beijing Art Now Gallery | Hong Shaopei, Li Shun, Xue Ruozhe, Yao Peng, Zheng Wei // C // C-Space | Nabuqi // D // Galerie du Monde | Chen Ting-Shih, Fong Chung-Ray, Hu Chi-Chung, Liu Kuo-Sung // E // Gallery EM | Sen Chung, Jin Han Lee // F // Fost Gallery | Wyn-Lyn Tan // H // Hive Center for Contemporary Art | Liang Quan // I // imura art gallery | Sadaharu Horio // Ink Studio | Zheng Chongbin // iPreciation | Irene Chou // K // Kwai Fung Hin Art Gallery | Li Huayi // L // Lawrie Shabibi | Hamra Abbas // Leeahn Gallery | J. Park // M // MEM | Yoshio Kitayama // Mind Set Art Center | Shi Jin-Hua // O // Osage Gallery | Jiang Zhi, Shen Shaomin, Zhao Zhao // P // Park Ryu Sook Gallery | Kim Chong Hak, Yoo Seung Ho // S // Misa Shin Gallery | Naoyoshi Hikosaka // T // Sundaram Tagore Gallery | Jane Lee // Tang Contemporary Art | Zhao Zhao // This Is No Fantasy + dianne tanzer gallery | Chris Bond, Kirsten Coelho // The Third Gallery Aya | Ishiuchi Miyako // Y // Gallery Yamaki Fine Art | Kazuyo Kinoshita // Gallery Yang | Li Binyuan // Z // Zilberman Gallery | Walid Siti // Discoveries // A // a.m. space | Huang Po Chih // A+ Contemporary | Hu Weiyi // Artinformal | Zean Cabangis // Athena Contemporânea | Vanderlei Lopes // B // Bank | Lin Ke // Thomas Brambilla | Edoardo Piermattei // C // Carlos/Ishikawa | Stuart Middleton, Wang Taocheng // Clearing | Calvin Marcus // D // Dittrich & Schlechtriem | Julian Charrière // F // Selma Feriani Gallery | Nicène Kossentini // G // Ghebaly Gallery | Kathleen Ryan // H // High Art | Pentti Monkkonen // Pippy Houldsworth Gallery | Ana Prata // J // Jhaveri Contemporary | Rana Begum // K // Kadel Willborn | Kathrin Sonntag // Darren Knight Gallery | Rob McHaffie, Ronnie van Hout // M // mor charpentier | Edgardo Aragón // P // Project Native Informant | DIS, Shanzhai Biennial // R // ROH Projects | Aditya Novali // Rokeby | Conrad Ventur // S // Gallery Side 2 | Masaru Tatsuki // GALLERYSKE | Astha Butail // Société | Petra Cortright // U // Urano | Ishu Han // V // Various Small Fires | Joshua Nathanson // **Magazines** // A // Aesthetica Magazine // AI magazine // Apollo // Art Investment // Art + Magazine // Art Collector // Art HongKong // Art in America // art in ASIA // Art Papers // Art Premium // Art Republik // ArtAsiaPacific // Artco Monthly // ARTcollectors' IN ASIA // Arte // Arte Al Límite // ARTE!Brasileiros // ARTEiN // ArtFacts.Net // Artforum // Artmap // Artomity // artports.com // ARTPULSE // ArtReview // Artron.net // B // Baku Magazine // Berlin Art Link // Bijutsu Techo / BT // Broadsheet Journal // C // Canvas // Chinese Contemporary Art News // CoBo Social // Contemporary Artists // Cultured // D // Design Anthology // E // Elephant // Eyeline // F // Fine Arts Literature // Flash Art // Focus Art Magazine // frieze // frieze d/e // G // Gallery.spb // HAPPENING // Harper's Bazaar Art Arabia // Harper's Bazaar Art Hong Kong // Harper's Bazaar Art Indonesia // Harper's Bazaar Art Singapore // Hystery // K // Kaleidoscope // L // Le Quotidien de l'Art // LEAP // L'Officiel Art // M // MIRUS // Mousse Magazine // MutualArt.com // N // Next Level // O // Ocula // P // Prestige // R // randian // S // Sculpture // SFAQ // sleek // T // Tabula Rasa // Time Out Hong Kong // V // Vellum Mag // W // Whitehot Magazine // Y // Yishu - Journal of Contemporary Chinese Art // Z // Zoom Magazine //
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posted 22. Mar 2017

Speak: Tania Bruguera, Douglas Gordon, Laure Prouvost, Cally Spooner

02. Mar 2017 21. May 2017
Speak, at the Serpentine Sackler Gallery, brings together four artists – Tania Bruguera, Douglas Gordon, Laure Prouvost, Cally Spooner – and coincides with the Serpentine Gallery’s survey of the late British conceptual artist John Latham. The artists in Speak each extend and update Latham’s radical world view with their own sense of urgency. The Sackler will be a transformed space with an installation of video, light, sound and sculpture in the Powder Rooms, and, in the gallery, a bid for Cuban presidency and a composition of drawings, sound and a single live body. Each artist explores language as a medium for action, exchange and disruption. Together, they reveal how Latham’s ideas continue to resonate: from taking an unconventional approach to the reception and transference of knowledge to prioritising the role of the artist in society as an agent for change. Tania Bruguera directly addresses political and humanitarian issues in her native Cuba through performance and long-term social engagement projects. Her interventions parallel the ambitions of the Artist Placement Group (APG), co-founded by John Latham, which positioned the artist inside industry with the potential to effect change. For this exhibition, Bruguera has made a video that builds on her recent announcement to run for presidency in Cuba. Douglas Gordon was first introduced to John Latham in his years as a student at Glasgow School of Art (1984–8), and Latham remained an influential figure on Gordon’s work. He has responded to the architecture of the Serpentine Sackler Gallery by creating a new site-specific text installation incorporating Latham’s text works, drawing out their shared interest in the relationship between language and time. There will also be a set of sculpture games, Variatham, and a new video comprising footage from an interview with Latham dating from 1999. Laure Prouvost takes an intuitive and bodily approach to knowledge, drawing on the everyday and domestic as events merging life and art, and exploiting the slippages of translation and language to confuse fact with fiction. Her experience working as John Latham’s assistant in the early 2000s has provided a rich and playful resource for her work. For this exhibition, she has created a multi-sensory immersive environment that combines synchronised lights and a sound narrative with sculptural objects and video. Cally Spooner’s diverse practice includes film, audio, hired bodies, drawing, writing, and live events. She will present a constellation of sound, drawing, data and a live body; a proposal for continuous restlessness and rehearsal – a warm-up for our position as individuals facing an uncertain political future. She has written new texts Early Research Methods 9 – 10 for the exhibition catalogue, John Latham: A World View, which may also take physical form as a new work within the exhibition. Speak takes its title from a 1962 film by John Latham, in which the artist experiments with pulsating sound and image. A series of screenings, performances, study evenings and symposia at venues across London has been programmed alongside the exhibitions Speak and A World View: John Latham. * Featured Artists Tania Bruguera Tania Bruguera (b.1968 Havana, Cuba) is an installation and performance artist whose works often expose the social effects of the power of political force; she lives and works in Havana, New York and Cambridge, Massachusetts. Selected solo exhibitions and performances include: Tate Modern, London (2016, 2008); Plaza de la Revolución and the Internet, Havana (2015); Van Abbemuseum, Eindhoven (2013); Queens Museum of Art, New York (2013); Centre d’Art Pompidou, Paris (2010); Beirut Art Center (2010) and Kunsthalle Wien, Vienna (2006). Selected group exhibitions include: South London Gallery (2016); 56th Venice Biennale (2015); Santa Monica Museum of Art (2014); Centre for Contemporary Art Ujazdowski Castle, Warsaw (2014); Guggenheim Museum, New York (2012); MAXXI National Museum of Contemporary Art, Rome (2012); MoMA PS1, New York (2008) and dOCUMENTA 11, Kassel (2002). Bruguera established the Arte de Conducta (Behaviour Art) program at Instituto Superior de Arte in Havana and has recently opened the Hannah Arendt International Institute for Artivism, in Havana - a school, exhibition space and think tank for activist artists and Cubans. Douglas Gordon Douglas Gordon (b.1966 Glasgow, Scotland) lives and works in Berlin. He works with video, installation and text, using found and original material, to investigate memory and the passage of time. Selected solo exhibitions include: Musée d’Art Moderne, Paris (2014); Australian Centre for Contemporary Art, Melbourne (2014); Museum Folkwang, Essen (2013); Tel Aviv Museum of Art (2013); Akademie der Künste, Berlin (2012); MOCA, Los Angeles (2012); MMK, Frankfurt (2011); Tate Britain, London (2010); Collection Lambert and Palais des Papes, Avignon (2008); MoMA, New York (2006) and Van Abbe Museum, Eindhoven (2003). Recent group exhibitions include: Inverleith House, Edinburgh (2016); Museum of the Moving Image, New York (2015); Irish Museum of Modern Art, Dublin (2015) GENERATION: 25 Years of Contemporary Art in Scotland, Gallery of Modern Art, Glasgow (2014) and Los Angeles County Museum of Art (2014). In 1996, Gordon was awarded the Turner Prize and in 1997 he was awarded the Premio 2000 at the 47th Venice Biennale. His film works have been presented at Toronto International Film Festival (2016); BFI London Film Festival (2016); New York Film Festival (2016); Venice Film Festival (2012); Edinburgh International Film Festival (2008); Festival de Cannes (2006), among many others. Gordon was a Juror at the 7th International Film Festivals Rome (2012) and at the 65th Venice Film Festival, Venice Biennale (2008). In 2016 he participated in the Miracle Marathon, Serpentine Galleries, London. Laure Prouvost Laure Prouvost (b.1979, Croix, France) lives and works between Arialmorla and Moulamnbeck in Belguim. Her practice encompasses video, sound, objects and installation. Selected solo exhibitions include: Pirelli HangarBiocca, Milan (2016–17); Le Consortium, Dijon (2016); Red Brick Art Museum, Beijing (2016); CAPC Musée d’Art Contemporain de Bordeaux (2015); Neuer Berliner Kunstverein, Berlin (2014); New Museum, New York (2014) and Tate Britain, London (2013). Selected group exhibitions include: British Art Show 8, various venues UK, (2015–7); Haus Der Kunst, Munich (2015); Taipei Biennial (2014); Nouveau Musée National de Monaco (2014) and Sculpture Center, New York (2011). Prouvost won the MaxMara Art Prize for Women in 2011 and was the recipient of the Turner Prize 2013. Cally Spooner Cally Spooner (b.1983, Ascot, UK) is a writer and artist based in Athens and London. Her practice includes film, audio, drawing and live events, fiction, plays and essays. Selected solo exhibitions include: New Museum, New York (2016); Stedelijk Museum, Amsterdam (2016); Vleeshal, Middleburg (2015) and solo projects at Tate Modern, London (2014); Performa 13, The National Academy, New York (2013) and Institute of Contemporary Art, London (2012). Selected group exhibitions include: Biennial of Moving Images, Centre d'Art Contemporain, Geneva (2016); Aspen Art Museum (2015); REDCAT gallery, Los Angeles, (2015) Kestnergesellschaft Museum, Hannover (2014), Kunstverein Munich (2014), Frieze Projects, London and New York (2014 and 2013). Her essays/writing have appeared in Flash Art and Artforum; her book of scripts is published by SlimVolume (2016) and she is the author of the novel, Collapsing In Parts published by Mousse (2013). In 2012 Spooner participated in the Serpentine Gallery’s Memory Marathon.
Serpentine Gallery, London

Kensington Gardens
W2 3XA London

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posted 21. Mar 2017

Skulpturen aus Papier

19. Mar 2017 02. Jul 2017
Kunsthalle Vogelmann Seit etwa fünfzehn Jahren sieht man auf Messen und Biennalen immer häufiger Skulpturen aus Papier. Dabei handelt es sich nicht um Modelle oder Studien, sondern um vollendete Werke. Wie kommt es, dass Künstler gerade im Bereich der Skulptur dieses empfindliche und vergängliche Material verwenden? Seit wann wird es für die beständige Skulptur eingesetzt und woher stammt die Idee, Bronze und Marmor durch Papier zu ersetzen? Pablo Picasso ist einer der ersten, der bereits 1912 Skulpturen aus Papier herstellt. Aus einzelnen abstrakten Formen konstruiert er eine Gitarre. Wie funktioniert ein Bild, ein Abbild, diese Frage treibt Picasso an. Auch sein Zeitgenosse Kurt Schwitters beginnt in den 1920er-Jahren, Collagen aus gefundenen Papierresten herzustellen, um herauszufinden, was eine bildnerische Komposition ausmacht. Wir zeigen in der Ausstellung drei Collagen von Schwitters, die seine Entwicklung von den zarten Kompositionen der 1920er-Jahre hin zu wilden, gestischen Arrangements in den 1940er-Jahren sichtbar machen. Durch seine Collagen modelliert sich Schwitters von der Fläche in den Raum: Resultat ist sein Merzbau, eine „Collage“ aus Papier und Alltagsfunden, die mehrere Zimmer füllt und von Schwitters über Jahre hinweg fortgeführt wird. Die französische Gruppe der „Affichistes“ knüpft nach dem Zweiten Weltkrieg direkt an Schwitters an, dreht dessen Prinzip aber um: Durch das Abziehen der obersten Schichten vielfach überklebter Plakatwände schaffen sie neue Kompositionen. Kunst wird auf der Straße gemacht, die Bilder sind bereits vorhanden, man muss sie nur entdecken. In den 1960er-Jahren erlebt die Papierskulptur eine erste Hochphase, als man dem ehrwürdigen Charakter der Kunst und seiner für die Ewigkeit geschaffenen Bildwerke entkommen möchte. Kunst, so das neue Credo, soll für jeden verständlich und erschwinglich sein, sie soll einen möglichst direkten Kontakt zum alltäglichen Leben haben. In diese Zeit fallen die Arbeiten von Charlotte Posenenske, Erwin Heerich, Franz Erhard Walther und Dieter Roth. Posenenske entwickelt riesige Skulpturen aus Karton, die aus seriell gefertigten Einzelteilen bestehen. Trotz ihrer Größe kann man sie mit einer Hand zur Seite schieben, so karikiert die Künstlerin die Monumentalität der Bildhauerei. Das Auf- und Abbauen der Werke durch die Besucher gehört durchaus zum Konzept. Auch für Franz Erhard Walther spielt das Prozesshafte eine wichtige Rolle. Der Arbeitsprozess im Atelier soll sich in die Werke einschreiben, sie dürfen die Spuren des Entstehungsprozesses zeigen. Durch einfachste Methoden – beispielsweise den Atem des Künstlers – werden aus aufeinander geklebten Papierbahnen Skulpturen. Seit den 1990er-Jahren macht Thomas Hirschhorn durch große Installationen aus Karton auf sich aufmerksam, die sich ganz explizit auf die Geschichte der Skulptur beziehen. Die schottische Turner-Prize-Trägerin Karla Black, die 2011 auf der Biennale von Venedig mit ihren skulpturalen Arbeiten aus Zuckerrohrpapier für Furore sorgte, wird eigens für Heilbronn eine neue Papierskulptur entwickeln. So können wir direkt erfahren, mit welchen formalen und inhaltlichen Fragen sich die Papierskulptur heute beschäftigt. Neben den raumgreifenden Skulpturen von Karla Black und Thomas Hirschhorn ist ein großer Raum den Papierskulpturen Franz Erhard Walthers gewidmet, den wir bereits 2011 als Preisträger des Ernst Franz Vogelmann-Preises hier in Heilbronn begrüßen durften. Künstler: Arman, Karla Black, Thomas Demand, Dan Flavin, Raymond Hains, Erwin Heerich, Thomas Hirschhorn, Isamu Noguchi, Robert Rauschenberg, Dieter Roth, Charlotte Posenenske, Kurt Schwitters, Jacques de la Villeglé, Wolf Vostell, Franz Erhard Walther. Begleitkatalog: Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog in deutscher und englischer Sprache im Snoeck-Verlag mit Textbeiträgen von Marc Gundel und Kerstin Skrobanek, ca. 168 Seiten, ca. 30 Euro. Die speziell für Heilbronn realisierten Installationen werden in einem beiliegenden Heft dokumentiert. Kuratiert ist die Ausstellung von Dr. Kerstin Skrobanek

curator

Kerstin Skrobanek 
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posted 20. Mar 2017

KAI RICHTER. SOMEWHERE IN BETWEEN

03. Feb 2017 01. Apr 2017
opening: 03. Feb 2017 18:00
ERÖFFNUNG: FREITAG, 03.02.2017, 18-21 UHR Galerie Christian Lethert is pleased to present the exhibition Somewhere in Between with new works by sculptor Kai Richter. The solo exhibition combines large-size wall works and sculptures as well as collages which once more show Richter’s multifaceted and diverse interpretation of contemporary sculpture. The materials – wood, metal and concrete – Richter uses for his sculptures and assemblages refer to the process of building. Some titles like Das schwarze Dreieck (2017) or Barnett (2017) correlate with well-known names in art history. Richter encounters the specific qualities of the varied materials and artistic positions with curiosity. He questions and explores their potential in order to utilize and to develop it. In his understanding artistic practice means observation and experimentation. While Richter has to respect gravity and statics with his wall works and sculptures, the collages open up a more fantastic sphere. The impossible gets designed and built in these twodimensional collages. But works like Sonde (2017) or Prop (2017) show that there is only a fine line between fragility and stability, between imbalance and balance, in other words between conceived and constructed works. Hence Sonde stalks on thin scaffolding poles through the entrance area of the gallery while Prop seems to lean weightlessly against the wall. In the adjacent room of the gallery, the work Das schwarze Dreieck made of brittle and awkward construction materials demonstrates how Richter uses simplicity and clarity of form to elicit sensual aspects of the material. Even though there is accordance and harmony there is also a certain unrest, questions are starting to take shape: What, for example, differentiates a sculpture from a so-called objet d’art. What takes precedence – the material, with which the sculptor occupies a space, or the space itself, which the artist makes visible and perceptible with his art? The answer lies somewhere in between. Kai Richter, born 1969 in Munic, studied at the Kunstakademie Münster and Düsseldorf. His works are shown in numerous national and international exhibitions and are part of public collections like Kunsthalle Mannheim or Art museum of the Archdiocese of Cologne, Kolumba. In 2015 Richter received the Kahnweiler price for sculpture. From March 2nd till 5th we will again exhibit at NADA New York. Furthermore we participate at Art Brussels from April 21st till 23rd and at this year’s Art Cologne from April 26th till 29th. We are delighted to open our next exhibition with works by Jill Baroff during Art Cologne in April 2017.

artist

Kai Richter 
Christian Lethert, Köln

Antwerpener Straße 4
50672 Cologne

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posted 19. Mar 2017

SIGMAR POLKE - ALCHEMIE UND ARABESKE

11. Feb 2017 21. May 2017
Sigmar Polke (1941 – 2010) gehört zu den größten Bild-Erfindern und bedeutendsten Malern Deutschlands. Seine Werke leben von gesteuerten Zufällen und bergen geheimnisvolle Überraschungen. Sie werden von einem besonderen Wort- und Bildwitz begleitet, der alles kategorisch Strenge durchbricht. Die Ausstellung im Museum Frieder Burda konzentriert sich auf zwei wesentliche Merkmale in Polkes Arbeiten. Sie rückt unter dem Aspekt Alchemie die zufällig bis chaotisch erscheinenden Bildgründe seiner Malerei in den Fokus, die durch ungewöhnliche Substanzen entstehen, was zu eigenartigen Farbverläufen führt. In anderen Werken reagieren mineralische Zusätze auf klimatische Veränderungen. Der Alchemie steht der Aspekt Arabeske gegenüber – ornamentale Liniengebilde, die Polke etwa Holzschnitten Dürers und Altdorfers entnahm. Er malte aber auch seine eigenen Handlinien oder generierte Zufallslinien. Sigmar Polke ist diesen wie zufällig erscheinenden, selbst gewählten Ordnungen auch in anderen Materialien und Medien nachgegangen, so goss er Asphaltritzen mit geschmolzenem Gold aus, fotografierte das schnörkelige Wachstum von Weinreben oder radioaktives Urangestein. Er filmte chemische Farbexperimente, sammelte fluoreszierendes Uranglas und interessierte sich für Zerrspiegel. Die Ausstellung präsentiert neben hochkarätigen Gemälden erstmals die in den USA entstandenen „Goldstücke“ sowie eine große Anzahl an Fotografien und zwei Filme, Urangestein-Fotografien, Polkes eigene Sammlung an Uranglas-Objekten, Zerrspiegel und Filmmaterial des Künstlers. Ausstellungskurator: Helmut Friedel. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Bice Curiger, Helmut Friedel und Barbara Vinken im Schirmer/Mosel Verlag.

artist

Sigmar Polke 
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posted 18. Mar 2017

Axel Brandt. Heimläuten

18. Mar 2017 19. Apr 2017
opening: 17. Mar 2017 19:00
Eröffnung am: 17.03.2017, 19:00 Axel Brandt hatte ich bereits 2005 für den Ironischen Realismus reklamiert. Der Subtext seiner Bilder ist manchmal ganz deutlich zu lesen, manchmal aber auch nur für den Exegeten zu entschlüsseln. Das prägnanteste Beispiel für offensichtliche Lesbarkeit ist die "Schreibmaschine" – die in Wirklichkeit gar keine ist. Was aber ist sie dann? Ein Witz über Marshall McLuhan, dessen berühmtester Satz lautet "Das Medium ist die Botschaft"? Dauerwerbung für die Neue Rechtschreibung, oder eine autobiographische Information aus dem Hause Brandt (mein Bruder muß Kriminalromane schreiben, meine Mutter strickt Socken – ich darf malen )? Wahrscheinlich ist es alles zusammen und das bei einer Schreibmaschine, deren spinnenhaftes Inneres gerade nicht auf ein funktionierendes Objekt verweist, sondern eher noch auf "The Naked Lunch" von William S. Burroughs. Axel Brandt schreibt ausgesprochen gerne in seine Bilder hinein. Selten sind es ganze Sätze, oft nur Wort- oder Namensfetzen - und manchmal ist es nur ein einziges schwer zu entzifferndes Wort, wie das "Vergessen" auf seinem Glockenbild - eine ironische Hommage an seinen Akademielehrer Dieter Krieg und dessen eigene Glockenbilder. Bleiben noch die Bilder ganz ohne Inschrift, etwa die Gitarren-Bilder. Zurecht bewundern wir die malerische Finesse der einzeln aus der Tube gezogenen Saiten und schätzen die Ruhe, die von einer derart gelungenen Malerei eines solch lauten Instruments ausgehen kann. Axel Brandt hat das alte Rene-Magritte-Theorem "Dies ist keine Pfeife" auf seine eigene Art weiterentwickelt. Wie nämlich eine "richtige" Gibson Les Paul - zum Beispiel - auszusehen hat, darüber streiten sich die zumeist selbsternannten Experten mit quasireligiösem Eifer. Und mit dem Ergebnis, daß man DIE WAHRE Gibson Les Paul eigentlich gar nicht malen kann. © Adolf H. Kerkhoff 2017 Auszug aus der Rede Axel Brandt + Thomas Putze + Andreas Welzenbach – Galerie Knecht & Burster, Karlsruhe 2017

artist

Axel Brandt 
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posted 17. Mar 2017

Alicia Frankovich. OUTSIDE BEFORE BEYOND

18. Feb 2017 26. Mar 2017
opening: 17. Feb 2017
Eröffnung: Freitag, den 17. Februar 2017 Vor dem Hintergrund neuer Technologien, der Kritik am menschlichen Handeln im Zeitalter des Anthropozäns und der Vorstellung einer Gegenwart, die zunehmend von Vergangenheit und Zukunft her bestimmt wird, untersucht die in Neuseeland geborene Alicia Frankovich (*1980) die Wechselwirkungen menschlicher Organismen zu anderen lebenden und nichtlebenden Elementen. Die Wahrnehmung dessen, was menschlich ist, hat unter dem Druck politischer, ökologischer und sozialer Realitäten drastische Veränderungen erfahren: der humanistische Mensch – männlich, weiß, rational, selbstbewusst, eurozentrisch –, ist einem Hybridsubjekt mit multiplen Identitäten gewichen. Analog zu diesen Entwicklungen bildet die Verhandlung des Verhältnisses von Mensch und Technologie, von Mensch und Natur, von Objekten zu Subjekten den zentralen Bezugspunkt in Frankovichs’ Oeuvre. In dem Ineinandergreifen von Skulpturen, Videos und Performances entwirft sie Ausstellungsparcours, die sich im ständigen Wandel befinden. Aspekte von zeitbasierten Arbeitsweisen wie Performancekunst, die Bewegungen der Betrachter_innen und die Idee von Anfang und Ende verschmelzen zu einem einzigen poetischen Erfahrungsraum und eröffnen einen Prozess, in dem der „Akt des Ausstellens“ selbst als Format und Medium zur Aufführung kommt. So wird gleich zu Beginn des diesjährigen Programms eine Arbeitsweise vorgestellt, die bezugnehmend auf aktuelle Diskurse entlang der Schnittstelle von Performance und Ausstellung, Erfahrung, Betrachtung und Interaktion alternative Formen für die Präsentation von Kunst erörtert. Bei OUTSIDE BEFORE BEYOND handelt es sich um eine eigens für die Räumlichkeiten des Kunstvereins entwickelte Choreographie, in der neue Skulpturen, ein Video, Animationen, Sound und Inszenierungsinstrumente (wie Scheinwerferlicht oder Vorhänge aus dem Theaterbereich) als sich gegenseitig überlagernde Zeitfolgen und Erzähltechniken gleichwertig in Erscheinung treten. Bezugnehmend auf den Titel, in Deutsch in etwa zu übersetzen mit Außen Vorher Darüberhinaus, erprobt Frankovich die Möglichkeit, Fixpunkte von Raum und Zeit aufzuheben, so dass sich die präsentierten Arbeiten innerhalb ihres Parcours immer wieder neu konfigurieren – nicht zuletzt durch die Bewegungen der Besucher_innen. Diese Momente von Bewegung und Transformation sind den einzelnen Bestandteilen bereits implizit: eine Animation zeigt eine Abfolge von Figurationsmetamorphosen, die gefärbten Stoffe der bildbasierten Skulpturen zitieren Kleidungsstücke vergangener Performances, Pflanzen befinden sich im Prozess der Kreuzung zweier Arten. Ausgehend von einer Verweigerung typologischen Denkens eröffnet Frankovich ein Szenario, in dem das chronologische Vorher-Jetzt-Nachher-Kontinuum unterlaufen wird, und stattdessen eine spekulative Zeitlichkeit regiert; ein Szenario, in dem statische Objekte animiert und Körper in ihrer flackernden An- und Abwesenheit aufscheinen. Die von ihr angestoßene Bedingtheit des Humanen und Nicht-Humanen, von Materie und Nicht-Materie mündet in einer Neuauslegung ihrer künstlerischen Handlungsfelder innerhalb unseres körperlichen, terrestrischen und extraterrestrischen Umfelds. Die Präsentation wird begleitet von Performances, einem Künstlergespräch und einer kollaborativen Lecture des Dichters und Geophilosophen Daniel Falb. Die Termine werden zeitnah gesondert bekannt gegeben.

curator

Eva Birkenstock 
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posted 16. Mar 2017

Oh… mumok. Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung

17. Mar 2017 22. Oct 2017
opening: 16. Mar 2017 19:00
Eröffnung 16. März2017, 19 Uhr Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung Auf Schubladendenken lässt sich die Künstlerin Jakob Lena Knebl (*1970, Baden) nicht ein,weder im Leben, noch in der Kunst. Entsprechend freigeht sie auch die Neuaufstellung der Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst im mumok an, die sie ab 17. März 2017 auf zwei Ebenen gemeinsam mit eigenen, neu konzipierten Arbeiten und Mut zum Exzentrischen präsentiert. Unter dem Titel Oh…verweist Knebl auf den Überraschungseffekt, der sich bei einem tiefergehenden, aufmerksamen Blick unter neuen Voraussetzungen einstellt. Die Künstlerin studierte bei Heimo Zobernig an der Akademie der bildenden Künste Wien textuelle Bildhauerei und bei Raf Simons an der Universität für angewandte Kunst Wien Mode. Ihre eigene Arbeitwie auch die Neuaufstellung der mumok Sammlung sind von dieser Verschränkung ihrer Interessensgebiete mit all ihren ästhetischen und theoretischen Implikationen und deren identitätsbildendenAuswirkungen geprägt. Die Ausstellung gestaltet sie als atmosphärische Begehrensräume. In diesen Räumen, dieals permanente Herausforderung der Betrachter_innen konzipiert sind, wird eindeutige Zuschreibungerschwert:Momente der Klarheit wechseln sich mit Ungewissheit über Funktion und Zuordnung der präsentierten Objekte ab. Die Felder Kunst, Design undMode tauschen beständig ihre Positionen. Entsprechend könnte die Erwiderung der Besucher_innen auf Knebls Ausruf „Oh…“ ein erkennendes „Aha!!“ sein. Im mumok richtet Knebl ihr Interesse auf die klassische Moderne ebenso wie auf die 1970er-Jahre,eineEpoche der Utopien, gesellschaftlichenVisionen,aber auch sexuellenExperimente. Auf einer der zwei ihr zur Verfügung stehenden Ebenen präsentiert die Künstlerin drei der für sie charakteristischen raumgreifendenInstallationen, in denen sich Objekte des InteriorDesignundWohnlandschaften der Zeit mit ihren eigenen Werken verbinden. „Knebls Installationen haben uns bisher in ein dicht verwobenes Geflecht verwickelt, wenn sieetwain einer neuen Konstruktion die revolutionäre Arm-Candy-TaschevonChanel, die der Trägerin freie Hand ließ, mit Garderobenständern zusammenbringt, die Roland Rainer für die Wiener Stadthalle entworfen hatte. Auch im mumok dekonstruiert Kneblund sucht neue Formen und Zusammenstellungen“, beschreibt Susanne Neuburger (Sammlungsleitung mumok) den Arbeitsstil der Künstlerin. Kneblnutzt formalästhetische Charakteristika aus Design und Kunst, um sich in deren Codes und sozialen Konnotationen neu einzuschreiben. Ihre eigene Person spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie integriert sich stets selbst,wenn siebeispielsweiseihren Körperin diverse Designobjektetransformiert. So trat sie bereits als Paraphrase eines der berühmtesten Kleider der 1960er-Jahre, dem von Yves Saint Laurent entworfenen Mondriankleid auf, oder inszenierte sich mit Versatzstücken des legendären Memphis Designs der 1980er-Jahre als überquellenden Leib. „Mit den für das mumok vorgesehenen Rauminstallationen und deren speziellerGestaltung möchte ich herausarbeiten, wie sich kulturelle Ästhetiken auf Begehren und Identität auswirken“, sagtKnebl. „Ich möchte die Betrachter_innen in ein Spiel verwickeln, in dem sie immer wieder vor die Frage gestellt werden, was es für ihr Selbstbild und ihre Selbstinszenierung bedeutet, wenn sie sich mit bestimmten Designobjekten umgeben, was ihr Kleidungsstil über gesellschaftliche Rollenbilder aussagt. Es ist mir wichtig zu zeigen, dass jene Prozesse als Körpererweiterungen auch im Kontext der Kunst eine bedeutende Rolle spielen, wenn sich beispielsweise Sammler_innen durch die von ihnen gesammelten Werke inszenieren und definieren.“ Die großen männlichen Künstlerheroen verbannt Knebl aus dem Raum an die Wand und verarbeitet ihre Werke in einem ornamentalen Tapetenmuster. Sie behandelt sie als Form-und Designelemente, die als Wandschmuck ein stimmiges Muster ergeben. Weniger bekannte weibliche Positionen oder Arbeiten der Art Brut rückendagegenin das Zentrum der Aufmerksamkeit –nicht zuletzt durch überdimensionale, im Raum verteilte zeigende Hände, die plakativ auf die Umkehrung der Werte hinweisen. Darüber hinaus nimmt Knebl Skulpturen von Alberto Giacometti oder Henry Moore ihre Schwere, indem sie diesealsSchaufensterpuppen verwendetund inOutfits einer vom Wiener Label House of the very Island’s Club Division Middlesex Klassenkampf But the Question is Where are You, Now? für die Ausstellung entwickelten Capsule-Kollektioneinkleidet. Auf der zweiten von ihr bespielten Ebene richtet KneblihrenBlick auf die Vielzahl der Bezüge, dieArbeitenaus der mumok Sammlung zu Einrichtungsästhetikenunterhalten. All jene Werke, die in Bezug zu Möbeln, Kleidern und Einrichtungsgegenständen stehen, fügt sie gemeinsam mit Kuratorin Barbara Rüdiger zu einer riesigen Wohnlandschaft zusammen. „Wir haben nach einem Ordnungskriterium gesucht, durch das wir nicht nur die mumok Sammlung unter neuen Aspekten präsentieren, sondern auch Knebls eigene Vermittlungsfunktion zwischen Kunst und Design darstellen können. Begehren, Sexualität, Körperbilder sind zentrale Themen, an denen wir uns orientiert haben. Aus der Perspektive von Knebl gewinnen weder Kunst noch Design die Oberhand. Beide werden gleichwertig behandelt. Es geht uns um die verbindenden Elemente, nicht um eine dogmatische Grenzziehung“, erklärt Rüdiger das Wohnzimmerambiente aus Werken der mumok Sammlung. Auch hier behandelt die Künstlerin die für sie zentralen Fragen nach der Rolle von Form und Design unddiedadurch hervorgebrachtenBedeutungen im Spannungsfeld der bildenden Kunst. Geordnet nach der Verwendbarkeit als Innenausstattung, richtet sie das mumok für die halbjährige Laufzeit der Ausstellung wohnlich ein. Konzipiert von Jakob Lena Knebl. Kuratiert von Barbara Rüdiger und Susanne Neuburger

artist

Jakob Lena Knebl 
MUMOK Wien

Museumsplatz 1
A-1070 Vienna

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posted 14. Mar 2017

FILIP ZORZOR - Abend ohne Land

22. Feb 2017 15. Apr 2017
opening: 21. Feb 2017 19:00
KÜNSTLERGESPRÄCH am 17. März 2017, um 19 Uhr in die Guardini Galerie Filip Zorzor im Dialog mit der Kuratorin Frizzi Krella * Im Leben nennt man es Perspektive, in der Malerei Schönheit Die Bilder aus dem malerischen Kosmos von Filip Zorzor (geb. 1974 in Bukarest, lebt und arbeitet in Berlin) sind Synthesen aus Wahrgenommenem und sensibel Erspürtem. Es sind Gemälde menschlichen Seins, gesellschaftlich, politisch, klanglich und sinnlich. Immer geht es um die optisch-emotionale Gesamtheit im Sinne einer hohen Erlebnisintensität. Die Arbeiten sind kein bloßes Abbild, sondern gelangen über malereiimmanente Fragestellungen zu einer ganz individuellen Bildsprache. Der künstlerische Prozess wird durch Überlagerungen, Überformungen und Überzeichnungen in den Bildern sichtbar. Überbordende Raster und vegetabile Formen erzeugen dabei einen entschieden ungegenständlichen, komplexen Abstraktionsraum. Die Gedanken, auf denen seine Ideen basieren, die Widerstände, die sie überwinden mussten, macht Zorzor mit seiner irritierend weichen Farbigkeit zunächst unsichtbar. Erst wenn man den Bildtitel liest oder sich in ein Detail vertieft, öffnet sich plötzlich der durchgeistigte Raum hinter der Leinwand. Die Guardini Galerie zeigt in der Ausstellung „Abend ohne Land“ neben etwa 30 Bildern aus seinem malerischen Oeuvre erstmalig auch 72 Blätter aus dem Zeichnungszyklus Douanier sans frontières I (1999–2004), in dem der Zorzorsche Formenschatz schon sehr früh angelegt wurde. Zorzor überführt Fragmente und Fundstücke fremder Orte, gesellschaftlicher Peripherien, prozessual und assoziativ in Malerei und formuliert gleichsam Fragen interkulturellen Verstehens. Seine Malerei ist geprägt durch ein charakteristisches Formenvokabular in frei verflochtenen Farbgefügen. Die völlige Abstraktion im Gemälde Abend ohne Land II ist charakteristisch für Zorzor. Dennoch erkennt der Betrachter das Auseinanderdriften eines ursprünglich großen Ganzen. Wie Treibeis ist alles in Bewegung, zerborsten, überformt, in Auflösung begriffen. Frei von realistischer Betrachtung übersetzt Zorzor hier Erfahrenes in Malerei. Seine Bilder verkörpern diese Suche nach einer menschlichen Identität in einer veränderten und sich weiter verändernden Welt. Aus Anlass der gleichnamigen Ausstellung erscheint im Distanz Verlag der erste monographische Werkkatalog: Filip Zorzor. Abend ohne Land, mit Beiträgen von Frizzi Krella und Florian Illies, Berlin 2017. Freitag, 17. März, um 19 Uhr in der Guardini Galerie: KÜNSTLERGESPRÄCH Filip Zorzor im Dialog mit der Kuratorin Frizzi Krella, Berlin

artist

Filip Zorzor 

curator

Frizzi Krella 
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posted 13. Mar 2017

Plages

17. Feb 2017 18. Mar 2017
Plages brings together artists that meditate on the place of the subject in the marking of a space. The works explore different vision instruments through which we approach everyday objects, and therefore our distance towards them, as well as the opposition between private space and exhibition space through premeditated patterns that discuss the idea of functionality. Besides its usual translation as beach, the French term Plage is a broad notion that indicates the perimeter of a space, a time lapse or the latitude between two elements - in this case public/private, home/business, decorative/functional. By pointing out the history of object production and everyday material culture, artists such as Sarah Charlesworth, Monika Baer, Nathalie du Pasquier, Amy Sillman, Louise Lawler, Marisa Merz and Isabelle Cornaro reframe overlooked, ordinary objects and question their purpose as consumption, design, or admiration while setting a new distance between subject and object, foreground and background, as in the site-specific, reflective work of Liz Deschenes. The displacement of domestic objects often takes the form of a renewed artistic appropriation. The continuity between a domestic space and the exhibition space can also be addressed through the emancipation of design from taste limitations and functional demands. By radicalizing design-based techniques, the work of artists like Nick Mauss, Marc Camille Chaimowicz, and Willem de Rooij can channel multiple painting traditions and reveal collaborative processes. Cheyney Thompson’s interpretation and intentional distortion of reproductive techniques can take the shape of repetitive patterns that delineate the exhibition area in a suite of canvases.
CAMPOLI PRESTI London

223 Cambridge Heath Rd
E2 E0L London

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posted 12. Mar 2017

Matheus Rocha Pitta. For the winners the potatoes

03. Mar 2017 26. Mar 2017
ERÖFFNUNG: 02.03.2017, 19 Uhr Matheus Rocha Pitta präsentiert mit For the winners the potatoes ein neues Werk, das sich über den Ausstellungsraum im Künstlerhaus Bethanien hinausgehend auf zwei Vitrinen in den Berliner U-Bahnhöfen Hermannplatz und Gesundbrunnen (U8) erstreckt. „For the winners the potatoes“ ist ein Zitat aus dem in Brasilien viel beachteten, in Europa jedoch weitgehend unbekannten Roman Quincas Borba des Autors Joachim Maria Machado de Assis von 1891. Mit der Installation im Künstlerhaus und den beiden Skulpturen in den U-Bahnhöfen offeriert Rocha Pitta dem Publikum Preise in Form von Kartoffeln und präsentiert eine prekäre Galerie von Trophäen, die aus Plastiktüten, Beton und Kartoffeln gefertigt sind. Das performative Werk ist konzeptuell in eine Art archäologischen Pfad eingebunden und stellt die Frage, was es überhaupt bedeutet, Besitzer einer „Trophäe“ zu sein. Indem Rocha Pitta Ruhm durch Kartoffeln ersetzt, strebt er eine Geste der Umkehrung im Hinblick auf die Hierarchie von Gewinnern und Verlierern an und will den Betrachter dazu einladen, einen anderen Wert von Sieg und Niederlage zu Tage zu fördern. Matheus Rocha Pitta, *1980 in Tiradentes, MG, Brasilien, ist Stipendiat der KfW Stiftung, Frankfurt/Main im Rahmen des Internationalen Atelierprogramms.
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posted 11. Mar 2017

Annette Kelm | Leaves

11. Mar 2017 07. May 2017
opening: 10. Mar 2017 19:00
annette kelm | leaves eröffnung mit anschließender party | freitag, 10. märz 2017, 19 uhr Mit Annette Kelm (*1975 Stuttgart) stellt die Kestner Gesellschaft eine bedeutende Künstlerin vor, die den fotografischen Ansatz der Düsseldorfer Schule um Bernd und Hilla Becher, Candida Höfer oder Thomas Struth verfolgt und weiterentwickelt. In ihrem Werk, das Stillleben, Porträts, Landschafts- und Architekturfotografie umfasst, erschafft Kelm einzigartige Bildwelten moderner Alltagskultur und nutzt dafür die Mittel der Objektfotografie: Die Dinge werden in iso­lierter Form und gleichmäßiger Ausleuchtung inszeniert und erfah­ren dadurch eine neue Bedeutung. Die Ausstellung mit dem Titel »Leaves« in der Kestner Gesellschaft zeigt rund 40 Werke aus den letzten zehn Jahren, darunter zahlreiche neu entstandene Fotografien. Unterschiedliche Motive wie Strohhüte, Blumen, Musikinstrumente, gemusterte Textilien, Künstlerkollegen oder Architektur arrangiert Annette Kelm in austarierten Kompositionen. Das Gewöhnliche, Unscheinbare oder Einfache wird in Frage gestellt, indem sie ihre Motive in neue und ungewöhnliche Zusammenhänge stellt. Oftmals führt sie dem Betrachter die Künstlichkeit und die Konstruktion eines Bildaufbaus vor Augen. Bei der simultanen Dekonstruktion von Komposition geht es um eine Analyse unserer Wahrnehmung und unseres Sehens. Kelm arbeitet oftmals in Serien und nutzt Strategien der Wiederholung. Mit ihrem Interesse an Typologien und Konventionen der Wahrnehmung blickt Annette Kelm auf die Objektwelt und legt dabei die historischen, sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhänge offen, in denen die Dinge stehen. Ihr konzeptueller Ansatz ist niemals rigide, stets schwingt eine Poesie mit, die in den analytisch angelegten Bildkonstruktionen nachhallt. Darüber hinaus bezieht sich Annette Kelm immer wieder auf das Medium der Fotografie selbst, indem sie die Geschichte ihrer Ästhetik und Technik aufgreift. Annette Kelm studierte bis 2000 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sie war in zahlreichen Ausstellungen vertreten, so beispielsweise in Einzelausstellungen im Museum of Contemporary Art in Detroit, USA (2016) und im Kölnischen Kunstverein (2014) sowie in Gruppenausstellungen im Kunstmuseum Bonn (2016) und im Museum of Modern Art (MoMA) in New York (2013). Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kodak Young Photographers Award (1999), dem ART COLOGNE-Preis für junge Kunst (2005) und dem Camera Austria-Preis für zeitgenössische Fotografie (2015). Annette Kelm lebt und arbeitet in Berlin. Zur Ausstellung wird ein zweisprachiger Katalog (dt./engl.) im Verlag – Buchhandlung Walther König herausgegeben, mit Texten von Brian Dillon, Maren Lübke-Tidow und Christina Végh. Exklusiv für die Mitglieder der Kestner Gesellschaft erscheint im Rahmen der Ausstellung eine Edition von Annette Kelm. Die Ausstellung in der Kestner Gesellschaft wird unterstützt von der NORD/LB Kulturstiftung und dem Förderkreis der Kestner Gesellschaft. Kuratorin der Ausstellung: Christina Végh Kuratorische Assistenz: Elmas Senol

artist

Annette Kelm 

curators

Elmas SenolChristina Vegh 
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posted 10. Mar 2017

Adam Pendleton: Becoming Imperceptible

27. Jan 2017 14. May 2017
Adam Pendleton: Becoming Imperceptible is the largest solo presentation of the artist’s work to date and his first solo exhibition in the United States. The title of the exhibition is derived from the writings of Gilles Deleuze and Felix Guattari who assert that “to go unnoticed, is by no means easy,” and positions Pendleton’s practice as a form of counter-portraiture.The works in the exhibition explore visual and cultural framing practices to re-contextualize European, African, and American aesthetic and cultural movements from Minimalism and Dada to Black Lives Matter. Becoming Imperceptible is curated by Andrea Andersson Ph. D., the Helis Foundation Chief Curator of Visual Arts at the Contemporary Arts Center (CAC) New Orleans, and was originated by the CAC; it recently traveled to the Museum of Contemporary Art (MCA) Denver. MOCA Cleveland’s presentation of Becoming Imperceptible is organized by Senior Curator Andria Hickey. Adam Pendleton (1984, Richmond, CA) lives and works in New York. Pendleton attended the Artspace Independent Study Program in Pietrasanta, Italy (2000-2002). Solo exhibitions include Contemporary Art Center, New Orleans (2016), Museum of Contemporary Art Denver, Colorado (2016), Pace Gallery, New York, New York (2014), Shane Campbell Gallery, Chicago, Illinois (2014), Indianapolis Museum of Contemporary Art, Indiana (2008). Group exhibitions including The Revolution Will Not Be Grey, Aspen Art Museum, Colorado (2016), The Language of Things, Public Art Fund New York, New York (2016), Young, Gifted and Black, Goodman Gallery, Johannesburg, South Africa (2015), Personne et les autres, Belgian Pavilion, 56th International Art Exhibition, La Biennale di Venizia, Venice, Italy (2015), Radical Presence: Black Performance in Contemporary Art, Walker Art Center, Minneapolis, Minnesota (2014). His work is held in the permanent collections of the Museum of Modern Art, New York; Museum of Contemporary Art, Chicago, IL; The Carnegie Museum of Art, Pittsburgh, PA; and the Studio Museum in Harlem, New York, NY. The exhibition is originated by the Contemporary Arts Center (CAC), New Orleans. Generous support for MOCA Cleveland’s presentation of Adam Pendleton: Becoming Imperceptible is provided by Toby Devan Lewis, and The City of Cleveland Cable Television Minority Arts & Education Fund of the Cleveland Foundation. Additional support provided by Pace Gallery. In kind support for the production of Black Lives Matter #3 (wall work), 2015 is provided by Astek, Inc. All 2017 exhibitions are funded by Leadership Circle gifts from an anonymous donor, Yuval Brisker, Joanne Cohen and Morris Wheeler, Margaret Cohen and Kevin Rahilly, Becky Dunn, Harriet Goldberg, Agnes Gund, Michelle Shan-Jeschelnig and Richard Jeschelnig, Donna and Stewart Kohl, Toby Devan Lewis, and Scott Mueller. All MOCA Cleveland exhibitions are supported in part by the residents of Cuyahoga County through a public grant from Cuyahoga Arts & Culture, the Cleveland Foundation, the George Gund Foundation, and the continuing support of the Museum’s Board of Directors, patrons, and members.

artist

Adam Pendleton 
MCA Denver

MUSEUM OF CONTEMPORARY ART DENVER | 1840 15th Street
CO-80202 Denver

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posted 09. Mar 2017

Frei Otto. Denken in Modellen

05. Nov 2016 12. Mar 2017
Ziel der Ausstellung ist es, der Öffentlichkeit neue Sichtweisen auf das Werk von Frei Otto zu vermitteln und neue Fragestellungen zur Zukunft der gebauten Umwelt zwischen Architektur, Technologie, Nachhaltigkeit und Gesellschaft zu entwickeln. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, den 4. November 2016 statt. Frei Otto (1925-2015) zählt zu den international renommiertesten und innovativsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts und ist eine zentrale Figur für die Baukultur des Landes Baden-Württemberg. Im März letzten Jahres bekam er für sein Werk den Nobelpreis der Architektur, den sogenannten Prizker-Preis verliehen – die weltweit höchste Auszeichnung für Architektur. Anlässlich dieser Ehrung planen das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau (saai) und die Wüstenrot Stiftung in Kooperation mit dem ZKM die bisher größte Ausstellung zum Oeuvre von Frei Otto. Gezeigt werden sowohl bekannte, als auch völlig unbekannte Projekte. Das Material umfasst insgesamt über 200 Modelle, Objekte, Werkzeuge und Instrumente, über 1.000 Fotos, Zeichnungen, Skizzen, Pläne und Filme sowie mehrere medientechnische Großprojektionen. Dabei setzt sich die Ausstellung aus vier zentralen Positionen zusammen, die sich szenographisch durch die beiden Lichthöfe erstrecken und die BesucherInnen durch das umfangreiche Archivmaterial, das das »Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau« (saai) eigens für diese Ausstellung aufbereitet hat, führen: Frei Ottos Modelllandschaft Sämtliche Modelle werden in ihrer Maßstäblichkeit geordnet, inhaltlich und historisch in Beziehung gesetzt und auf einer ca. 50 Meter langen Tischkonstruktion präsentiert. Weiterführende Pläne und Bilder zum historischen bzw. zum technischen und konstruktiven Kontext einzelner Modelle und Projekte werden anhand von Originalplänen sowie kleinen Bildschirmen ergänzt. Auf diese Weise wird der forschende Charakter und die ästhetische Kontinuität im Denken von Frei Otto sichtbar. Die BesucherInnen haben den Eindruck, sie begäben sich durch eine »horizontale Wunderkammer«. Frei Ottos offenes Archiv Ein zentraler Bestandteil der Ausstellung ist das »offene Archiv«. Es besteht aus 18 überdimensionalen Archivregalen, die ringförmig um die beiden Höfe aufgebaut sind und der Ausstellung damit szenographisch Halt geben. Anhand von ausgewählten Originalplänen, Fotos, Büchern und Reproduktionen werden die BesucherInnen durch die wichtigsten biographischen Stationen von Frei Otto geführt — der Entwicklungsstätte für Leichtbau in Berlin, dem weltbekannten Institut für leichte Flächentragwerke in Stuttgart und seinem Atelier in Warmbronn bis zu wegweisenden Projekten wie dem Deutschen Pavillon für die Expo 67, der Multihalle Mannheim oder den ersten Studien zu Stuttgart 21. Die ringförmig abgeordneten Archivregale fungieren als ein frei zugängliches Schaulager und Ort des Wissens zwischen Präsentieren und Aufbewahren. Frei Ottos Kosmos Zeit seines Lebens sammelte und ordnete Frei Otto Bilder von Strukturen der Natur. Sie dienten ihm sowohl der Inspiration und freien Assoziation, als auch als konkreter Untersuchungsgegenstand gleichermaßen. Zentral hierbei ist, dass Frei Otto die Modellhaftigkeit der Natur erkannte und versuchte, diese für die Architektur und den Ingenieurbau nutzbar zu machen. An 18 Tischen — die den Arbeitstischen in Frei Otto in Warmbronn nachempfunden sind — können die BesucherInnen großformatige Bilder von Naturstudien, Spinnennetzen, Sandstrukturen oder Seifenblasen studieren. Es eröffnet sich Ihnen eine komplexe Bilderwelt, die Einblick in den poetischen und zugleich wissenschaftlichen Kosmos von Frei Ottos Gedankenwelt eröffnet. Frei Ottos Projektion Das innovative Potential von Frei Otto beruht in der radikalen Interdisziplinarität seines Denkens zwischen Architektur, Technik, Wissenschaft und Gesellschaft. Die Bild- und die medientechnische Dimension spielen hierbei eine große Rolle. In einer über 25 m großen Projektion wird dieses Denken in seiner Ästhetik und medialen Bildkraft vermitteln.

artist

Frei Otto 
ZKM | Karlsruhe

Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe

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posted 08. Mar 2017

Len Lye: Experimental Moves

12. Oct 2016 26. Mar 2017
Len Lye: Experimental Moves Together with materials from the Len Lye Foundation Archive we view Lye’s films and kinetic sculpture in the context of their production and reception, underscoring the 1950s and 1960s as an exciting time for Lye in his pursuit of an art of motion. Len Lye ended the 1950s as an established and celebrated filmmaker, yet through the 1960s he was also a leading kinetic sculptor. Bringing together ‘scratch’ film, kinetic sculpture, and items from the artist’s archive, Experimental Moves revisits these pivotal years that saw Lye shift his focus from one medium to the other. This progression was neither simple nor straightforward, rather we find it full of returns and revisions as Lye moved between the two. Light, colour, sound and music, as a continuation of the techniques of film, were all used by Lye to heighten the experience of movement in his sculpture. While each sculpture commands individual attention, Lye’s works are best appreciated when several are seen in succession. Their movements share an organic quality – they swirl, vibrate, shudder and sway.

artist

Len Lye 
Govett-Brewster Art Gallery, New Plymouth

GOVETT-BREWSTER ART GALLERY | Len Lye Centre, Queen St
New Plymouth

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