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Wie kaum ein anderer thematisiert Plamen Dejanoff (geb. 1970 in Sofia) mit seiner Arbeit die Rolle des zeitgenössischen Künstlers in unserer markt- und konsumorientierten Gesellschaft. „Planets of Comparison“ vereint verschiedene installative Werke Plamen Dejanoffs, wobei seine Planung einer Dependance des MUMOK im bulgarischen Veliko Tarnovo im Mittelpunkt steht. Er tritt dabei in einer Mehrfachfunktion als Künstler, Architekt, Designer, Manager und Sammler auf. Im historischen Zentrum der pittoresken mittelalterlichen Stadt hat Dejanoff sieben Häuser erworben. Damit erweitert er den Sammlungsaspekt seiner Arbeit um den des Sammelns von Architektur.

Im Zentrum der Präsentation steht eine raumgreifende begehbare Bronzeskulptur, die im Maßstab 1:1 ein Geschoß darstellt und später in das reale MUMOK-Gebäude in Bulgarien integriert wird. Weiters sind in der Ausstellung zahlreiche Werke zu sehen, die den Alltag thematisieren und aus kostbaren Werkstoffen wie zum Beispiel Porzellan, Keramik, Kristallglas und Bronze in Bulgarien angefertigt sind. Darunter zum Beispiel Comicfiguren, Spielzeug, Staubsauger oder Autos. Viele dieser Skulpturen versteht der Künstler als Materialstudien zum Architekur-Projekt. Ebenfalls Teil der Präsentation ist ein Off-Road-Fahrzeug eines deutschen Sportwagengherstellers, das Plamen Dejanoff als „Planets of Comparison“-Projektwagen einsetzt.

Pressetext

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Plamen Dejanoff: Planets of Comparison
Kurator: Edelbert Köb