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Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus
Schiffbauerdamm
10117 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
An den Eingängen finden Sicherheitskontrollen statt.

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Der Kunstbeirat des Deutschen Bundestages lädt herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung und zur Premiere des Films Landstrich Ein Film und seine Bilder Juliane Ebner am 17. Januar 2017, um 19 Uhr im Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages
Begrüßung und Einführung in die Ausstellung Prof. Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestages

Filmpremiere „Landstrich“ Gespräch zum Film mit Juliane Ebner, Künstlerin Adam Kerpel-Fronius, Historiker, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas Dr. Elisabeth von Thadden, Redakteurin, die ZEIT Moderation: Kristina Volke, Kuratorin der Ausstellung

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Im Jahr 2015 beauftragte der Kunstbeirat des Deutschen Bundestages zum ersten Mal zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler damit, sich in eigenen Werken mit Geschichte und Gegenwart des Parlaments auseinanderzusetzen.

Die Berliner Künstlerin Juliane Ebner, die 2013 bereits im Mauer-Mahnmal mit der Ausstellung „Parallelverschiebung“ vorgestellt wurde, hat den Auftrag zum Anlass genommen, sich auf eine Spurensuche zu begeben, die im Reichstag von 1933 ihren Anfang nimmt: Der halbstündige, auf hunderten Zeichnungen basierende Kurzfilm „Landstrich“ erzählt vom Schicksal einer deutschen Familie zwischen Kriegsende und Mauerfall. Der Film ist wie alle Filme der Künstlerin biografisch inspiriert und nicht auf die offizielle Geschichtsschreibung, sondern auf die individuelle Erinnerung gerichtet. Er beginnt mit den Sätzen: „Nach dem Krieg hatte meine Großmutter ein schlechtes Gewissen, weil sie noch lebte. Ihr Mann hatte ihr eine Pistole gegeben und gesagt, wenn der Russe käme, solle sie zuerst die Kinder und dann sich selbst erschießen, und das hatte sie nicht getan.“