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Georg Herold (geboren 1947 in Jena) stellte Anfang der 80er Jahre Seite an Seite mit Martin Kippenberger und Albert Oehlen den Kunstbetrieb in Frage. So reagierte er auf den Kunstmarktboom dieser Yuppie-Jahre pointiert mit kostspieligen Bildern aus »Kaviar« und verwandelte Motive aus der Hochkunst wie den Hasen von Albrecht Dürer mit Materialwitz in »niederes« Heimwerker-Holzlatten-Handwerk. Georg Herold zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern der letzten zwei Jahrzehnte. Dem trägt die Überblicksausstellung der Kunsthalle Baden-Baden angemessen Rechnung. Die Werkschau bietet die einmalige Gelegenheit, das Heroldsche Œuvre von den frühen 80er Jahren bis zu den jüngsten Videoarbeiten kennen zu lernen, und zeigt, dass Absurdität und Paradoxie in textgebundener Theorie ins Stocken geraten mögen, sich aber in Georg Herolds Denken im Bildlichen als beweglich und erfindungsreich erweisen. Im Anschluss an Baden-Baden wird die Ausstellung vom 16. April–29. Mai 2005 im Kunstverein Hannover zu sehen sein.

Pressetext

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Georg Herold

Stationen:
05.03.05 - 09.04.05 Kunsthalle Baden-Baden
16.04.05 - 29.05.05 Kunstverein Hannover
16.06.05 - 28.08.05 Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt