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Erstmals illustriert eine Ausstellung die globale Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus zwischen den Kulturen. Welche Spuren hinterließ der Protestantismus in anderen Konfessionen, Religionen und Lebensentwürfen? Wie veränderte er sich selbst durch diese Begegnungen – und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Die Ausstellung „Der Luthereffekt“ erzählt eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die um 1500 einsetzt und bis in die Gegenwart reicht, exemplarisch dargestellt an Deutschland und Europa 1450–1600, Schweden 1500–1750, Nordamerika 1600–1900, Korea 1850–2000 und dem heutigen Tansania.

Das Deutsche Historische Museum präsentiert die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau auf ca. 3.000 qm und trägt hierfür herausragende Exponate von nationalen und internationalen Leihgebern zusammen, die vielfach bisher noch nie in Deutschland zu sehen waren. Umfangreiche Vermittlungsangebote sowie ein attraktives Rahmenprogramm ergänzen die Ausstellung. Begleitend erscheint ein reich illustrierter Katalog.

Die Schau des Deutschen Historischen Museums ist eine von vier Nationalen Sonderausstellungen zum 500. Reformationsjubiläum 2017. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sind neben Berlin die Ausstellungsorte Torgau (2015), die Wartburg in Eisenach und Lutherstadt Wittenberg. Die Ausstellungen stehen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband unterstützt die Ausstellung „Der Luthereffekt. 500 Jahre Reformation“ als Hauptsponsor. Weitere Projekte im Rahmen der Reformationsdekade werden von Institutionen der Sparkassen-Finanzgruppe in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen gefördert.

Veranstalter Stiftung Deutsches Historisches Museum.